Hersteller von Sendemasten

Transmission towers manufacturing software

Allgemeine Informationen

Diese Hersteller stellen eine Minderheit der Stahlbauunternehmen dar. Die Unternehmen sind in der Regel groß und in Abteilungen gegliedert: Verwaltung, Vertrieb, Einkauf, Konstruktionsbüro, Produktion usw.

Hersteller von Getriebetürmen beherrschen den Prozess in der Regel von A bis Z: Sie lagern die Konstruktion nicht aus, da sie selbst über Kataloge mit Standardtürmen verfügen, an denen sie die für das jeweilige Bauprojekt erforderlichen Anpassungen vornehmen. Daher muss ihre Produktionsmanagement-Software die Fertigung von Katalogtürmen berücksichtigen, um die Produktion standardisierter Projekte zu optimieren.

Sie stellen Sendemasten für Märkte wie beispielsweise die Strom- oder Telekommunikationsbranche her.

Da die überwiegende Mehrheit der Türme verzinkt ist, verfügen die Hersteller in der Regel über eigene Verzinkungsanlagen, um die Kosten zu optimieren und die Beauftragung von Subunternehmern zu vermeiden, insbesondere bei solchen großen Stückzahlen.

Merkmale der Strukturen  

Strommasten lassen sich in der Regel recht einfach modellieren und sind so konstruiert, dass sie Windlasten, Stürmen und Umwelteinflüssen standhalten; in manchen Fällen müssen sie zudem extremen Bedingungen wie Eislasten in kälteren Klimazonen standhalten.

Die Standardisierung ist hier weitaus verbreiteter als in anderen Bereichen des Stahlbaus. Denn die Hersteller verfügen über Kataloge mit Standardtürmen, die sie bei Bedarf anpassen können.

Die Türme bestehen im Wesentlichen aus Winkelprofilen und Blechen, die miteinander verschraubt sind, und sind daher leichter als andere Arten von Stahlkonstruktionen.  

Rückverfolgbarkeitsstandards sind bei dieser Art von Konstruktionen wenig verbreitet, da sie in der Regel nur ein geringes Risiko darstellen. Allerdings sind bei solchen Projekten hohe organisatorische Fähigkeiten erforderlich, da sie aus einer großen Anzahl von Teilen bestehen, die mit bloßem Auge oft schwer zu unterscheiden sind. Die Hersteller müssen daher darauf achten, die Teile sorgfältig zu sortieren, um sie leicht wiederzufinden und Produktionsverzögerungen aufgrund fehlender Teile zu vermeiden.

Auswirkungen auf die Fertigung

Diese Hersteller produzieren also relativ einfach herzustellende Konstruktionen mit geringen Gewinnspannen, was bedeutet, dass sie hohe Stückzahlen erzielen müssen, um Gewinne zu erwirtschaften. In diesem Sinne ist die Optimierung der Fertigungsanlage für sie von entscheidender Bedeutung.

Zunächst muss die Zusammenarbeit mit dem Konstruktionsbüro optimiert werden: Es ist wichtig, möglichst viele Informationen über die zu fertigenden Bauteile aus der Modellierungssoftware zu übernehmen, um unnötige Doppeleingaben zu vermeiden, die mitunter zu menschlichen Fehlern führen können. Dieser Faktor spielt jedoch im Vergleich zu anderen Bereichen des Stahlbaus eine geringere Rolle, da sich die Arbeitsabläufe bei Sendemasten standardisieren lassen.

Die in die Produktionsmanagement-Software importierten Daten können automatisch überprüft werden, um sicherzustellen, dass keine Teile enthalten sind, die (angesichts der Kapazitäten der Fertigung) nicht herstellbar sind oder nicht den Anforderungen entsprechen. 

Zweitens müssen die Hersteller den Einsatz von Stahl optimieren, indem sie ihre Lagerhaltung und ihren Einkauf systematisch organisieren: Sie sollten in ausreichender Menge einkaufen, um beim Einkauf Skaleneffekte zu erzielen, und sicherstellen, dass sie über die für die Tagesproduktion erforderlichen Lagerbestände verfügen, wobei sie darauf achten müssen, dass diese Lagerbestände sie nicht zu viel Geld kosten und nicht zu viel Platz an ihren Produktionsstandorten einnehmen. 

Darüber hinaus ist es unerlässlich, den Rohstoffeinsatz mithilfe von Algorithmen zur Stab- und Blechauslegung zu optimieren, um sicherzustellen, dass möglichst wenig Material verschwendet wird – insbesondere angesichts der steigenden und unvorhersehbaren Stahlpreise der letzten Jahre. 

Darüber hinaus muss der Arbeitsablauf (Stanzen, Scheren, Sägen, Bohren, Fräsen, Markieren, Ritzen usw.) auf zuverlässigen CNC-Maschinen automatisiert und von einer Produktionsmanagement-Software gesteuert werden, um eine reibungslose, fortschrittliche und fehlerfreie Programmierung sowie eine automatische Fortschrittsüberwachung zu gewährleisten. Die Software muss zudem die Verwaltung der vorgelagerten Bearbeitungstechnologien ermöglichen, um die Arbeit an den Maschinen zu optimieren. So ist es beispielsweise besser, zu schneiden statt zu sägen oder zu stanzen statt zu bohren, da diese Bearbeitungen an Winkelprofilen möglich sind, die für die Herstellung von Getriebetürmen verwendet werden.  

Manuelle Tätigkeiten wie das Setzen von Nieten, das Schweißen und das Lackieren kommen im Gegensatz zu anderen Bereichen des Stahlbaus nur selten vor.

Der Versand ist ein wichtiger Punkt, da die Anzahl der zu verladenden Teile sehr groß ist und eine Versäumnis zu finanziellen Verlusten und Verzögerungen auf der Baustelle führen kann. Es ist wichtig, die Sendungen sorgfältig und effizient vorzubereiten, beispielsweise mithilfe eines Tablets, das mit der Produktionsmanagement-Software verbunden ist, und zwar direkt vor den Lkw.

Schließlich muss die Produktionsmanagement-Software in der Lage sein, verschiedene Leistungskennzahlen darzustellen, damit die Hersteller die Rentabilität ihrer Fertigung, ihrer Mitarbeiter, ihrer Projekte usw. über festgelegte Zeiträume hinweg überprüfen können.